Hier erscheinen Teile des LOGL-Newsletters zum nachlesen.
Aktueller Stand: 21. Kalenderwoche
Ziergehölze
Fliederblüten ausbrechen
Sobald der Flieder verblüht ist, sollten Sie die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit sich neue Triebe entwickeln und wieder zahlreiche Blütenknospen fürs nächste Jahr bilden.
Blumen und Stauden
Sommerblumen säen
Goldlack, Glockenblumen, Fingerhut und Malven müssen noch im Mai für die nächstjährige Blüte gesät werden. Streuen Sie die Samen weitläufig auf ein windgeschütztes, sonniges Aussaatbeet und halten Sie die Beetoberfläche während der Keimzeit gleichmäßig feucht.
Aussaat zweijähriger Zierpflanzen
Zweijährige Zierpflanzen können jetzt ins Freiland oder in Töpfe und Schalen gesät werden. Dazu gehören Fingerhut (Digitalis), Bart-Nelke (Dianthus barbatus ), Stiefmütterchen (Viola), Marienglockenblume (Campanula medium ) und Malve (Alcea).
Gemüse und Kräuter
Tomaten richtig kultivieren
Damit sich Ihre Tomatenpflanzen von Anfang an gut entwickeln, sollten Sie sie reichlich und gleichmäßig wässern und rechtzeitig anbinden. Die in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe müssen regelmäßig ausgebrochen werden. Eine Überdachung aus UV-stabilisierter Folie ist der beste Schutz vor einem Befall mit Kraut- und Braunfäule, da die Pilzkrankheit sich nur auf feuchten Pflanzen ausbreiten kann.
Grasschnitt als Mulchmaterial
Verwenden Sie den nun regelmäßig anfallenden Grasschnitt, um die Gemüsebeete zu mulchen. Lassen Sie den Grasschnitt gut antrocknen. Niemals frisch verwenden und immer nur eine dünne Schicht aufbringen! Dadurch bleibt der Boden locker und feucht. Nur Zwiebeln bevorzugen einen offenen Boden.
Zuckermais säen
Zuckermais ist frostempfindlich und sollte daher am besten nicht vor Ende Mai ausgesät werden. Der Reihenabstand beträgt 60 cm, der Abstand in der Reihe 40 cm. Legen Sie jeweils vier Körner zusammen flach in die Erde und vereinzeln Sie später auf zwei Pflanzen pro Horst. Wenn Sie den Mais etwas enger säen, eignet er sich hervorragend als Windschutz für Gurken und Paprika.
Stärkungsmittel für Gemüse
Um Ihre Gemüsepflanzen auf natürliche Weise zu stärken, können Sie einmal ausprobieren, Jauchen aus Brennnesseln und Beinwell (jeweils 1 kg Blätter auf 10 l Wasser) anzusetzen. In 48 Stunden sind die Pflanzenbrühen fertig und eine Woche lang verwendbar. Gießen Sie damit abwechselnd vor allem die Starkzehrer.
Kräuter verjüngen
Um die halbstrauchig wachsenden Kräuter wie Salbei, Thymian, Ysop und Lavendel vor der "Vergreisung" zu bewahren, können die Pflanzen nach der Frostgefahr kräftig zurückgeschnitten werden. Bitte nicht zu stark in das alte Holz schneiden! Die Kräuter danken es mit reichem Austrieb aus der Basis und bilden wieder dichte Büsche.
Gemüse auspflanzen
Folgende vorkultivierte Gemüsearten oder Staudengemüse können jetzt ins Freiland gepflanzt werden: Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Bindesalat, Knollenfenchel, Frühkartoffeln, Sojabohne, Porree, Neuseeländischer Spinat, Sellerie, Bleichsellerie, Zucchini, Tomate, Paprika und Aubergine. Vor dem Umzug ins Freie sollten die Pflanzen abgehärtet, das heißt schrittweise an die Freilandbedingungen gewöhnt werden.
Rhabarber
Jetzt ist Rhabarberzeit. Er eignet sich ideal für Süßspeisen zum Beispiel gekocht als Kompott oder gedeckt auf dem Kuchen.
Kohl
Die Larven der Kohlfliege schädigen die Wurzeln der Kohlgewächse durch drei Generationen pro Jahr. Die Schlupfzeiten liegen etwa im Mai, Juli und September. Legen Sie engmaschige Vliese und Netze zur Bekämpfung aus. Für Einzelpflanzen können Sie auch Kohlkragen verwenden.
Obst
Biologische Mittel gegen Schädlinge im Garten
Sobald es warm und trocken ist, werden die Obstbäume im Garten von verschiedenen Schädlingen befallen. Gegen die Mehlige Apfellaus und die Larven des Kleinen Frostspanners ist seit Kurzem das biologische Pflanzenschutzmittel NeemAzal-T/S zugelassen, das aus den Samen des Neem-Baumes hergestellt wird. Es wirkt auch gegen Kartoffelkäfer und verschiedene Schädlinge an Zierpflanzen. Gegen die unterschiedlichsten Raupenarten im Garten hilft ganz besonders gut das Mittel Raupenfrei von Neudorff. Hierbei wirkt der Bacillus thuringiensis ganz gezielt auf den Organismus von Raupen ein und tötet sie sicher ab.
Erziehungsmaßnahmen an Strauchbeeren
Bei der Heckenerziehung von Stachelbeeren und Johannisbeeren sollte regelmäßiges Anbinden des Haupttriebes erfolgen. Unterbleibt dies, kippt die Triebspitze ab und wächst nicht mehr weiter. Denken Sie bei älteren Pflanzen rechtzeitig an das Nachziehen eines neuen, günstig stehenden Bodentriebes zur Verjüngung! Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich verjüngt werden und es entsteht eine gleichmäßig dichte Hecke.
Zwetschgenfrüchte ausdünnen
Je nach Blühwetter und bei sehr gutem Ansatz kann man bei Zwetschen überzählige Früchte von Hand ausdünnen. Dabei streift man mit der Hand über die Fruchtäste, sodass nicht mehr als 25 bis 30 Früchte pro laufendem Meter Fruchtholz verbleiben. Das kommt der Fruchtgröße zugute und entlastet die Bäume.
Amerikanischer Mehltau an Stachel- und Johannisbeere
An den Beerensträuchern zeigt ein mehlig-weißer Belag auf jungen Blättern und Triebspitzen im Frühjahr den Befall durch den Amerikanischen Mehltau an. Entfernen Sie alle befallenen Blattbüschel und Triebe. Sinnvoll ist die Verwendung von resistenten Sorten.
Kirschfruchtfliege
Etwa im Mai/Juni erfolgt der Schlupf der Kirschfruchtfliegen, die ihre Eier nach der Paarung in die dann gelb oder gelbrot gefärbten Früchte legen. Reduzieren können Sie die Schädlinge durch spezielle Kirschfruchtfliegen-Fallen.
Sonstiges
Schnell und einfach zum Gartenparadies
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